Du studierst und willst nebenbei Geld verdienen – und zwar mehr als mit einem normalen Minijob? Dann ist der Werkstudentenstatus genau das Richtige für dich. Aber was bedeutet das eigentlich konkret?

Was ist ein Werkstudent?

Ein Werkstudent (auch: Werkstudierende:r) ist ein immatrikulierter Student, der neben dem Studium in einem Unternehmen angestellt ist. Im Gegensatz zum Minijob gibt es keine fixe Verdienstgrenze – stattdessen gilt eine Stundengrenze von 20 Stunden pro Woche während der Vorlesungszeit.

Das Studium muss dabei im Vordergrund stehen. Solange das erfüllt ist, genießt du als Werkstudent besondere sozialversicherungsrechtliche Vorteile – das sogenannte Werkstudentenprivileg.

Das Werkstudentenprivileg – was steckt dahinter?

Als Werkstudent bist du von den Beiträgen zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung befreit. Du zahlst lediglich Beiträge zur Rentenversicherung – das macht den Werkstudentenstatus deutlich günstiger als eine normale Teilzeitstelle.

Kurzfassung: Als Werkstudent zahlst du nur ~9,3 % Rentenversicherung – kein Beitrag zur Kranken-, Pflege- oder Arbeitslosenversicherung.

Wie viele Stunden darf ich arbeiten?

Wichtig: Die 20-Stunden-Grenze gilt im wöchentlichen Durchschnitt. Wenn du eine Woche 25 Stunden arbeitest, kannst du das in einer anderen Woche ausgleichen.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Du musst:

Werkstudent vs. Minijob vs. Praktikum

Kurzer Vergleich der drei häufigsten Optionen für Studierende:

Wer mehr als 556 € pro Monat verdienen möchte, ist mit dem Werkstudentenstatus fast immer besser dran.

Fazit

Der Werkstudentenstatus ist eine der attraktivsten Optionen, um als Student Berufserfahrung zu sammeln und gleichzeitig ordentlich zu verdienen – ohne das Studium zu vernachlässigen. Mit JobFusion findest du Positionen, die genau zu deinem Studiengang und deiner Verfügbarkeit passen.