Du willst einen Werkstudenten einstellen und fragst dich, was dich das monatlich wirklich kostet? Hier bekommst du alle Zahlen auf einen Blick – ohne versteckte Kosten.

Das Bruttogehalt: Was ist üblich?

Der Stundenlohn für Werkstudenten variiert stark nach Branche, Standort und Qualifikation. Grobe Orientierung:

Bei 20 Stunden / Woche und 15 € / Stunde ergibt das ca. 1.200–1.400 € Brutto / Monat.

Welche Sozialabgaben trägt der Arbeitgeber?

Hier liegt der große Vorteil des Werkstudentenstatus: Der Arbeitgeber zahlt keine Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Lediglich der Rentenversicherungsbeitrag fällt an:

Im Vergleich zu einem normalen Angestellten spart ein Arbeitgeber durch den Werkstudentenstatus rund 15–20 % an Lohnnebenkosten.

Beispielrechnung: 1.200 € Brutto / Monat

Zum Vergleich: Für einen regulären Teilzeitangestellten mit gleichem Brutto würden ca. 1.480–1.550 € anfallen.

Was ist mit Urlaub und Krankheit?

Werkstudenten haben Anspruch auf gesetzlichen Mindesturlaub (24 Tage bei 6-Tage-Woche, anteilig bei weniger Tagen). Im Krankheitsfall gilt die reguläre Lohnfortzahlungspflicht von 6 Wochen. Das sollte bei der Planung berücksichtigt werden.

Lohnt sich ein Werkstudent gegenüber einer Festanstellung?

Für klar abgegrenzte, projektbezogene oder unterstützende Tätigkeiten: Ja, fast immer. Die Kostenersparnis ist erheblich, die Flexibilität hoch. Wichtig ist aber: Werkstudenten dürfen nicht dauerhaft wie Vollzeitkräfte eingesetzt werden – das Studium muss Vorrang haben.

Ein gut eingesetzter Werkstudent kostet ein Drittel einer Junior-Vollzeitstelle – und bringt oft überraschend viel frischen Input.

Fazit

Werkstudenten sind eine der kosteneffizientesten Möglichkeiten, qualifizierte Unterstützung ins Team zu holen. Die Nebenkosten sind überschaubar, die Flexibilität hoch – und bei passendem Match kann daraus eine langfristige Zusammenarbeit entstehen.