Nebenbei Geld verdienen im Studium – die zwei häufigsten Wege sind der Minijob und die Werkstudentenstelle. Beide haben ihre Vorteile. Welcher lohnt sich für dich? Hier der direkte Vergleich.

Der schnelle Überblick

Verdienst

Beim Minijob ist bei 556 € pro Monat Schluss – verdienst du mehr, rutschst du in die Midijob-Zone. Als Werkstudent gibt es keine Obergrenze: Bei 20 Stunden pro Woche und einem üblichen Stundenlohn kommst du schnell auf 1.000–1.400 € im Monat.

Sozialversicherung

Beim Minijob zahlt der Arbeitgeber Pauschalbeiträge, du selbst bist weitgehend abgabenfrei (nur Rentenversicherung, von der du dich befreien lassen kannst). Als Werkstudent zahlst du dank des Werkstudentenprivilegs ebenfalls nur Rentenversicherung (ca. 9,3 %) – aber ohne Verdienstgrenze.

Der Kern: Beide sparen bei den Sozialabgaben. Der Unterschied ist die Verdienstgrenze – 556 € beim Minijob, unbegrenzt beim Werkstudenten.

Steuern

Der Minijob wird meist pauschal versteuert – für dich steuerfrei. Als Werkstudent zahlst du erst Lohnsteuer, wenn dein Jahreseinkommen den Grundfreibetrag (2026: 11.784 €) übersteigt. Darunter bleibt es steuerfrei, und zu viel gezahlte Lohnsteuer holst du dir über die Steuererklärung zurück.

Wann lohnt sich was?

Wer mehr als 556 € im Monat verdienen möchte, fährt mit dem Werkstudentenstatus fast immer besser – mehr Netto und relevantere Aufgaben.

Fazit

Der Minijob ist ideal für kleine, flexible Nebenjobs. Sobald du regelmäßig mehr verdienen willst, ist die Werkstudentenstelle klar überlegen: kein Verdienstlimit, gleiche Sozialabgaben-Vorteile und echte Berufserfahrung. Passende Werkstudentenstellen findest du direkt bei JobFusion.